Hyaluronsäuren

Produktinformation

Geschichte

Hyaluronsäuren (HA) sind biotechnologisch hergestellte makromolekulare Substanzen. Sie werden aus pflanzlichen Ausgangsstoffen mittels Fermentation produziert. Hyaluronsäure wurde schon 1934 erstmals aus Rinderknochen isoliert. Seit dieser Zeit wurden viele wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt und die Funktionsweise der HA Schritt für Schritt für medizinische und kosmetische Anwendungen aufgeklärt.

Eigenschaften

HA sind ein natürlicher Bestandteil der Haut, der die Aufgabe hat Bindegewebefasern und Strukturproteine zu stützen sowie Wasser zu binden. Die Produktion körpereigener HA nimmt mit steigendem Alter ab, die Folge sind Faltenbildung, trockene Haut und Verlust der elastischen Hauteigenschaften. HA sind mit verschiedenen Molekulargewichten erhältlich.

Verwendung

Die Verwendung einer hochmolekularen HA wirkt als Film schützend und feuchtigkeitsregulierend auf der Haut. Die niedermolekulare HA dringt tief in die Haut ein und entfaltet dort ihre entzündungshemmenden und hautregenerierenden Eigenschaften.

Man findet Hyaluronsäure in vielen Orten des menschlichen Körpers, z. B. im Auge. Sie ist Bestandteil der Knorpelmasse, in den Gelenken sowie in der Extrazellulären Matrix (EZM) von Gewebezellen. Hier wird in Gemeinschaft mit Elastin und Kollagen die Elastizität der menschlichen Haut durch HA beeinflusst. HA besitzt die Fähigkeit, relativ zu ihrer Masse eine große Menge an Wasser zu binden (1g HA bis zu 6 kg Wasser). HA mit < 10.000 Dalton hat hervorragende Diffusionseigenschaften durch die Haut. Diese oligomere Hyaluronsäure besteht aus ca. 50 polymerisierten Grundmolekülen.